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Auf der Reise zum Ich

Wer bin ich?
Was macht mich zu meinem „Ich“?

Dies sind die Fragen auf die einige Grundschulkinder der KF4 eine Antwort suchten.
An vier Projekttagen wurde gemeinsam gemalt, gespielt, sich bewegt und überlegt, was dieses „Ich“ eigentlich ist.

Begonnen hat das Projekt damit, dass jedes Kind sein eigenes „Ich“ selbst beobachtet hat.
Als jedes Kind seinen eigenen Schatten abgemalt hat, kamen wir zu der Erkenntnis, dass nicht alle Kinder gleich aussehen. Ob groß oder klein, lange oder kurze Haare, jeder sah anders aus.
Darauf folgte die Frage: „Kann ich das Gleiche wie du?“
Auch hier wurde festgestellt, dass der eine gut Fußball spielen kann, und jemand anderes konnte ein Rad schlagen.
Als die Kinder sich noch intensiver mit sich beschäftigten, haben sie bei einer Traumreise ihren eigenen Körper erforscht. Jedes Kind konnte den schlagenden Rhythmus seines Herzen, die Luft in der Lunge und viele Muskeln im Körper an den unterschiedlichsten Körperstellen fühlen und wahrnehmen. An dieser Stelle war die Reise zum eigenen „Ich“ allerdings noch nicht beendet.
Die Kinder drangen gedanklich tiefer in sich hinein und entdeckten, dass in ihnen noch etwas anderes außer Knochen und Muskeln ist, nämlich die Gefühle.
Gemeinsam wurde überlegt, welche verschiedenen Emotionen es gibt die wir fühlen.
Die Kinder entdeckten, dass jeder seine Gefühle anders zeigt. Auch wurde festgestellt, dass jeder seine Gefühle wie z.B. Wut, Freude und Trauer unterschiedlich ausdrückt.
Schließlich kamen die Kinder zu der Erkenntnis, dass es gut ist wie „Ich“ bin.

„Ich bin wie ich bin und keiner kann etwas anderes behaupten!“

von Hannes Kosak

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